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Was wurde eigentlich aus?

Januar 25, 2021

2020 war ein Schrottjahr. Voll Leid und geplatzter Träume. Aber auch in dieser Trostlosigkeit haben viele Menschen nicht aufgehört, sich für eine bessere Welt einzusetzen. In Folge 53 schauen wir uns an, was drei dieser Initiativen im Krisenjahr erreicht haben.


Dieser Artikel bietet nur eine Zusammenfassung. Die vollständigen Argumente hörst du in der Podcast-Folge: hier im Player oder direkt auf Spotify, Apple Podcast, Google Podcast, Audio Now, Podimo, Deezer und Stitcher.


Seit mehr als drei Jahren stellen wir im Y Politik-Podcast Akteure des Fortschritts vor. Manchmal erwähnen wir sie nur kurz in der Zugabe-Rubrik, manchmal portraitieren wir sie und manchmal diskutieren wir auch stundenlang mit ihnen. Bei drei von ihnen haben wir nachgeschaut, was sie 2020 trotz allem umsetzen konnten.

 

Benjamin Fredrich hat einen Verlag gegründet und eine Schule gekauft

Vor einem Jahr haben wir euch den wahrscheinlich erfolgreichsten Jungverleger Deutschlands vorgestellt: Benjamin Fredrich mit seinem Katapult-Magazin. Dieses hat er 2015 in Greifswald gemeinsam mit anderen Studis gegründet. Mittlerweile zählt Katapult schon über 65.000 AbonnentInnen und 28 Team-Mitglieder.

Im letzten Jahr ist das Magazin nicht nur rasant gewachsen, sondern hat einen gleichnamigen Verlag an die Seite bekommen. Die ersten Bücher hat dieser Verlag bereits veröffentlicht – eines davon ist “Die Redaktion” über die Gründung und den Aufbau des Katapult-Magazins. Gekrönt wurden all die Erfolge im letzten Jahr durch den Kauf eines Schulgebäudes, das zum Hauptquartier des Verlages umgebaut werden soll.

 

“Es geht LOS” hat den ersten BürgerInnenrat auf Bundesebene mitgestartet

Im November 2018 waren Käthe und Ilan von “Es geht LOS” bei uns im Podcast zu Gast. Damals haben sie erzählt, wie sie 100 BürgerInnen für einen Rat auslosen, der gemeinsam mit ExpertInnen Antworten auf politische Fragestellungen finden soll, um so Bevölkerung und Politik wieder näher zusammen zu bringen.

Nun ist es soweit! Der erste BürgerInnenrat startete im Januar 2021. 160 ausgeloste Menschen aus ganz Deutschland entwickeln Antworten auf die Frage: Wie soll die Bundesrepublik künftig auf der weltpolitischen Bühne auftreten?

 

Michael Bohmeyer hat die größte Grundeinkommen-Studie Deutschlands gestartet

Vor 2 Jahren hatten wir Michael Bohmeyer und “Mein Grundeinkommen e.V.” in unserem Podcast vorgestellt. Dieser verlost mehrmals im Jahr Grundeinkommen im Wert von jeweils 1.000 Euro pro Monat. Insgesamt wurden, Stand Januar 2021, bereits 730 Einkommen verlost – über 8,5 Millionen Euro.

Im Sommer 2020 hat der Verein das “Pilotprojekt Grundeinkommen” gestartet. Bei diesem vergleichen sie das Wohlergehen und die Aktivitäten von Personen, die ein Grundeinkommen empfangen, mit denen einer Vergleichsgruppe. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung werden sie diese Erkenntnisse auswerten. 2024 wissen wir dann, wie und ob das Grundeinkommen in Deutschland funktionieren könnte.

 


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Zugabe: Drei gute Nachrichten aus 2020

  1. In Europa wird wieder mehr Bahn gefahren und ab diesem Jahr soll es neue grenzüberschreitende Bahnverbindungen geben. Zum Beispiel mit dem TransEuropExpress, der voraussichtlich auch zwischen Berlin und Barcelona fahren soll.
  2. In Österreich wird der ÖPNV günstiger. Es soll das 1-2-3-Jahresticket eingeführt werden, das je nach Umfang der Bundesländer, die dadurch befahren werden dürfen 1, 2 oder 3 Euro pro Tag kosten.
  3. Durch das Ausbleiben der vielen TouristInnen konnte sich Thailands Natur erstaunlich schnell regenerieren, was die Regierung dazu veranlasst hat, in Zukunft die Nationalparks jedes Jahr zwei bis vier Monate zu schließen.

Mehr gute Nachrichten findet Ihr bei Good News.

 

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